Unterhaltungs-Abend

 

 

 

Motto: 
"Fröhlicher Mix
von Marsch bis Dix"

 

 

 

 

 

Programm


 

Samstag 1. April 2006
Stadthofsaal Uster 20:00 Uhr

 

Programm (ohne Werbung) als PDF

 

 

 

 

 

 

 

Presse

 

 

Abschrift aus AvU vom 5.4 06

Ein fröhlicher Mix von Marsch bis Dixie

«Fröhlicher Mix von Marsch bis Dix»: Unter diesem Motto stand der diesjährige Unterhaltungsabend des Militärspiels Uster letzten Samstag.

Jean-Claude Goldschmied

Nein, dass das Militärspiel Uster genau am Samstag, 1. April, zu seinem Unterhaltungsabend in den Stadthofsaal lud, war überhaupt kein Aprilscherz - im Unterschied zur selbigen Tages kolportierten Mär, dass sterbliche Überreste Mozarts in Zürich ausgestellt würden.

Genau diese Mozart-Episode bot den beiden Moderatoren des Abends, Coni Bräker und Erich Feurer, freilich Gelegenheit, eine erste ihrer zahlreichen originellen Pointen anzubringen, welche das Publikum im Stadthofsaal, welcher bis zum letzten Platz gefüllt war, sichtlich genoss. So hatte Erich Feurer beispielsweise eine Fernbedienung dabei, die nicht nur das Saallicht Und den Vorhang bediente, sondern auch den Dirigenten auf die Bühnen «zappen» und sogar die Zuhörer zum Klatschen bringen konnte ...


Zu Walter Häfelis Marsch «Elitekorps» erklangen die Fanfaren (jcg)

Salutiert statt sich verbeugt

Musikalisch boten die 43 Korpsmitglieder unter der Leitung von Theodor Bertschinger gemäss dem Motto des Abends, «Fröhlicher Mix von Marsch bis Dix», einen bunten Querschnitt durch verschiedene Stilrichtungen. Dabei war der erste Teil des Abends von Märschen, Polkas, Walzern und Tamboureneinlagen geprägt, während im zweiten Teil bei Gountry-, Dixie- und Latino-Klängen so richtig die Post abging.

Bertschinger, der sich ganz in militärischer Manier nach den einzelnen Stücken nicht verbeugte, sondern vielmehr salutierte erwies sich einmal mehr als ein souveräner Kommandant seiner Truppe. Diese hat längst ausserdienstlichen Charakter und nimmt auch Nicht-Militärdienst- pflichtige, zum Beispiel Frauen, in ihre Reihen auf.

Das Korps präsentierte tadellose Dynamik, rassige Rhythmik und ein sehr einfühlsames Melodiegefühl, das vor allem in den diversen solistischen Passagen ausgezeichnet zum Tragen kam. Klar, dass das Militärspiel nicht ohne «Encore» von der Bühne gelassen wurde.

Am späteren Abend gab die Truppe das musikalische Zepter dann weiter ans Appenzeller Stimmungsduo Vontobel-Mock, das noch bis weit nach Mitternacht zum Tanz aufspielte.

Gäste aus Politik und Militär

Auch gesellschaftlich geniesst der Unterhaltungsabend des Militärspiels Uster schon seit Jahren höchsten Stellenwert. So gab sich nicht nur Stadtpräsidentin Elisabeth Surbeck die Ehre, sondern auch Stadtrat Hans Streit, Kantons- und Gemeinderat, Werner Hürlimann sowie seitens der Armee Oberst Hansueli Müller und Major Werner Kahn. «Das heutige Chränzli ist zugleich eine Premiere», hielt Vereinspräsident Daniel Felix in seiner Ansprache fest: «Zum ersten Mal in unserer Geschichte führen wir die Abendunterhaltung alleine durch.» Man habe sich dieser neuen Herausforderung aber gerne gestellt und wolle es vorderhand auch in Zukunft so halten (siehe unten).

Dass der Abend jeweils mit einem gemütiichen Nachtessen eröffnet wird, ist Tradition. Für den Service zeichnete der Verein Mobiler Löschzug Uster verantwortlich. Bei der Tombola gab es diesmal als ersten Preis nebst diversen Früchtekörben gar ein Wochenende und ein Cabrio zu gewinnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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